Freude, Hoffnung und ein Brief

Unfassbare Freude und ein Brief...

Mikka Bender war vor Ort und hat seinen Freund Mohan und die Familie besucht - wir freuen uns und sind gerührt über seine Neuigkeiten:

 

Liebe Nepal Freunde,

ich habe Mohan in seinem Dorf 10 Kilometer nördlich von Melamchi im Distrikt Chindupalchuk (70 km östlich von Kathmandu) besucht, ihm das restliche Geld übergeben (die Summe war dank einer letzten Spende auf glatte € 12.500 angewachsen) und den Neubau des Familienhauses „begutachtet“. Das Haus steht als Rohbau mit jetzt 8 Zimmern, da neben Mohans Mutter auch sein Bruder, der neben seinem Vater auch seine Schwiegertochter und sein Enkelkind verloren hat, mit seiner Familie einziehen wird und auch sein kleines Ladenlokal im neuen Haus unterbringen wird. Da der Neubau im Moment noch zwischen vielen provisorischen Planen und Wellblechhütten steht, konnte ich nur Detailbilder machen. Sie zeigen aber, eindeutig, dass das neue Haus solide und ebenerdig und damit möglichst Erdbeben sicher gebaut ist.

Die Familie hat sich über unser Spendengeld unfassbar gefreut und auch wirklich wieder neuen Lebensmut geschöpft. Das Dorf wurde völlig zerstört, kein einziges Haus ist stehen geblieben. Derzeit sind etwa 12-15 neue Häuser im Bau.

Auf den Fotos seht Ihr: Mohan mit seiner Mutter und mir, Mohan mit der Familie seines Bruders, das zerstörte Dorf, Bilder von der rückwärtigen Fassade des neuen Hauses und die Küche im Rohbau.

Und angehängt ist ein kleines Dankesschreiben von Mohan an Euch.

Heute vor einem Jahr fand das Erdbeben statt, damit endet auch die einjährige Trauerzeit. Anschließend wird es eine kleine Zeremonie geben und in den dann folgenden Tagen wird Mohans Familie das neue Haus rechtzeitig vor der neuen Regenzeit beziehen.

Wenn das Haus komplett fertig ist, werde ich ein „Abschlussbild“ versenden.

Nochmal einen super Dank an Euch und Namaste Nepal

 

herzliche Grüße von Mikka

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Der Rohbau steht!
der Rohbau steht

Der Rohbau steht!

Wir haben gute Nachrichten aus Kathmandu: laut Mohan steht der Rohbau des neuen Hauses (kleines Bild).

Die Versorgungslage in Nepal hat sich seit einigen Wochen entspannt, entsprechend fleißig wurde auch auf Mohans Baustelle gearbeitet. Mikka Bender fliegt in Kürze nach Kathmandu und wird mit Mohan sofort ins Dorf fahren/wandern und sich das Prachtwerk anschauen.

Zudem wird Mikka die restliche Spendensumme von € 3.419,- in bar mitnehmen und Mohan übergeben. Damit wäre dann die gesamte Spendensumme von € 12.419,- ohne irgendwelche Verluste an ihrem Bestimmungsort angekommen!

Mikka ist gespannt, wie es vor Ort aussieht und wird dafür sorgen, dass die Spendengelder auch weiterhin gut investiert werden. 

Namaste Nepal und herzliche Grüße von Mikka

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Nepal: Endlich geht es los!
Der Bauplatz wird vermessen
Mohans Mutter kann es kaum glauben: es geht endlich los

Endlich geht es los!

Endlich, endlich kann der Hausbau starten. Wir hatten gehofft, dass um diese Zeit das Haus schon fast fertig sein würde, hatten aber unsere Rechnung ohne den hartnäckigen Monsun und die Blockaden an den Grenzen gemacht.

Wir können uns vorstellen wie sehr es an den Nerven zerrt, wenn man Haus und Heim wieder errichten möchte, es einem aber mangels Benzin nicht möglich ist, das benötigte Material zu dem entlegenen Bauplatz zu schaffen.

Die Blockade an der indisch/nepalesischen Grenze sorgt weiter für extreme Engpässe was Lebensmittel, Baumaterialien, Benzin, Gas etc. anbelangt. Trotzdem hat Mohan jetzt mit den Arbeiten angefangen. Mikka Bender plant, wenn der Bau voran geht, im April vor Ort die Endphase des Baus zu dokumentieren. Sobald es bessere Bilder und mehr Neuigkeiten gibt, berichten wir wieder.

Namaste Nepal!

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Neue Probleme
Mikka Bender und Mohan
Vor dem großen Beben war die Welt noch in Ordnung

Immer wieder neue Probleme

Ein Bericht zur Lage vor Ort von Mikka Bender:

Da war die Welt noch ziemlich heil für Mohan in Kathmandu, exakt 10 Tage vor dem großen Beben.

Dank Eurer Spende konnte Mohan inzwischen alles Baumaterial für das neue Elternhaus besorgen. Leider sorgt mal wieder eine politische Krise, dieses Mal mit Protestaktionen an der indisch/nepalesischen Grenze dafür, dass kaum mehr Gas und Benzin importiert werden.

Mohan schaftt es daher derzeit nicht das Baumaterial per Lastwagen in sein Heimatdort bringen zu lassen. Sobald sich die Lage bessert, wird der Bau beginnen. Und dann sollte es auch die ersten Aufbaubilder geben.

Namaste Nepal!

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Warten und Hoffen
Wiederaufbau-Kathmandu
Der Bauplatz wird vorbereitet

Warten auf das Monsunende

Neuigkeiten aus Nepal

In Kathmandu gab es im Juli noch heftige Nachbeben mit Stärken um 4 bis 4,5.

Weitere Schäden blieben unserer Kenntnis nach glücklicherweise aus.

Jedoch müssen viele Menschen die Regenzeit in Zelten ausharren, weil ob des Monsuns Straßen und Wege blockiert sind.
Der Wiederaufbau kann erst beginnen, wenn das Ende der Monsunzeit naht. Damit ist nicht vor Mitte/Ende September zu rechnen.

Auf dem Bild links steht Mohan auf dem inzwischen eingeebneten Areal, wo früher ein Teil des Elternhauses stand. Auch er ist gezwungen bis mindestens September mit dem Neubau zu warten.

Seine Familie ist bei Bekannten untergekommen, Mohans Mutter wohnt bei Mohan in Kathmandu.

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